Gottesdienstplanung geändert

Die Rahmenbedingungen unseres Kirche-Seins und unseres Gemeindelebens verändern sich, und wie wir es in den letzten bzw. Ausgaben immer wieder thematisiert haben, versuchen wir, uns frühzeitig darauf ein- und umzustellen, um gut damit umgehen zu können und nicht einfach von der Entwicklung überrollt zu werden.


Aus diesem Grund haben wir u.a. bereits im letzten Jahr die Gottesdienstplanung umgestellt. Wir haben allerdings gemerkt, dass diese letzte Reform nicht ausreicht. Zwei Gottesdienste hintereinander sind eine hohe Belastung für Organisten und Liturgen. Insbesondere die frühen Gottesdiensttermine wurden nicht so angenommen, dass sich dieser Aufwand wirklich zu lohnen scheint.


Zugleich sind der Zeitdruck und das notwendige Enteilen der Pfarrpersonen ungut. Und es bestätigt sich die Erfahrung, dass es fast unmöglich ist, gegebenenfalls Vertretungen zu finden. Das Presbyterium hat deshalb beschlossen, schon jetzt einen Schritt weiterzugehen und die Sonntagsgottesdienste grundsätzlich als gemeinsame Gottesdienste der Gesamtgemeinde zu feiern. Solange uns dazu vier Gottesdienstorte zur Verfügung stehen, werden sich dabei auch diese vier Orte und die beiden Pfarrbezirke abwechseln.


Nach der eher schlechten Erfahrung mit der frühen Gottesdienstzeit zugleich aber auch Rückmeldungen von Gemeindegliedern, denen der späte Gottesdiensttermin zu spät war, möchten wir einen Kompromiss versuchen: Von gelegentlichen Ausnahmen wie Espressogottesdienst, Osternacht, Konfirmation und Abendgottesdiensten abgesehen, soll die grundsätzliche Gottesdienstzeit künftig 10.30 Uhr sein.


Zur besseren Erreichbarkeit wird ein regelmäßiger Fahrdienst eingerichtet. Darüber hinaus möchten wir aber auch die Gemeinde einladen, sich zu gemeinsamen Gottesdienstbesuchen zu verabreden und Fahrgemeinschaften zu bilden. Tatsächlich könnte es doch sogar ein Gewinn sein, wenn so vermehrt Menschen in Gemeinschaft zum Gottesdienst kommen. Im Grunde beginnt der Gottesdienst so schon auf dem Weg dorthin…


Die besonderen Gottesdienste zu den Feiertagen wie Krippenspielgottesdienste und Osternächte sollen so lange wie möglich weiterhin in jedem Bezirk parallel gefeiert werden. Kinderkirchen und Familiengottesdienste bleiben im Grunde wie sie sind, werden aber ebenfalls gemeinsam gefeiert. Es wird also monatliche Kinderkirchen in Linz geben und dazu quartalsweise "Kinderkirche plus" in Unkel/Rheinbreitbach. Das "Plus" bedeutet, dass diese Kinderkirchen wie bisher von 10 bis 14 Uhr gehen und mit dem gemeinsamen Familiengottesdienst am Sonntag abgeschlossen werden.


Mit dieser Gottesdienstregelung beginnen wir mit dem Gottesdienst am 2. Advent um 10.30 Uhr in Unkel.
Pfr. Michael Busch

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