Juden und Jüdinnen in Rheinbreitbach

Ort: Ev. Gemeindezentrum Rheinbreitbach

 

1700 + 1 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Vortrags- und Gesprächsabend mit Klaus-Henning Rosen
12. August 2022, 18 Uhr, Gemeindezentrum Rheinbreitbach

 

Seit mindestens 1700 (und einem) Jahr leben Jüdinnen und Juden in Deutschland. Seit dem 13. Jahrhundert ist die Anwesenheit von jüdischen Familien und Kaufleuten in Linz belegt. Für die Amtsgemeinde Unkel gibt es sichere Nachweise erst ab etwa 1700. Sie hatte der Unkeler Heimatforscher Rudolf Vollmer schon vor 25 Jahren aus dem Stadtarchiv Unkel zusammengetragen. Wie Ratsbeschlüsse aus dem frühen 16. Jahrhundert zeigen, wohnten Jüdinnen und Juden aber schon viel früher bei uns. Unser Gemeindemitglied Klaus-Henning Rosen hat im letzten Jahr eine Geschichte der Rheinbreitbacher Juden geschrieben. Leider gibt es über diese Nachbarn so gut wie keine Spuren wie das erst vor kurzem bekannt gewordene Tefilla (Gebetsriemen und Kästchen mit Thoratexten).

 

Mindestens 16 Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Rheinbreitbach wurden Opfer der Shoa. An ihr Schicksal wollen wir erinnern. Klaus-Henning Rosen will dabei auch versuchen, die Ursachen für den mörderischen Judenhass des 19. und 20. Jahrhunderts nachzuzeichnen.

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