Gesangsimprovisation und Quanum

Ort: Ev. Kirche Linz

 

Umarmung der Kulturen - Gesangsimprovisation und Qanun

Fremdsein in der Kultur eines anderen trifft auf das Fremde in einem Selbst: Die Klangwelt des Qanun tritt ein in die der Psalmentexte nach Hildegard von Bingen und begegnet Franz Schuberts Liedern. Alles klingt neu, die Improvisation lockt mit freundlicher, spielerischer Orientierungshilfe: Nur in der Begegnung und dem gemeinsamen Fragen nach der eigenen Identität kann Neues entstehen.

Gemeinsam mit dem Publikum tauchen die Sängerin Elisabeth Menke und der Qanunspieler Hesen Kanjo ein in die Suche nach den gemeinsamen Wurzeln. Bilder, Erinnerungen tauschen sich aus – über meditative Klangverschmelzung entsteht live neue Resonanz.

Ein Lied geht um die Welt und erreicht uns aus Syrien und Deutschland, es ist ein Lied der Sehnsucht: Die Sehnsucht nach Frieden, nach Heimat.

„Im Erleben von Schönheit und Distanz erreicht uns die Erkenntnis, dass es letztlich keine Rolle spielt, ob die Wurzeln unserer Sehnsüchte nun in Deutschland oder in Syrien liegen. So begeben wir uns gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach dem verloren-gegangenen Paradies. In Hesens Spiel findet die Erinnerung an seine syrische Heimat ihren Ausdruck und auch die Fluchtbewegungen nach Europa. Was uns verbindet ist die gleiche Sehnsucht, die in der Erinnerung steck. Durch die verschiedenen musikalischen Sprachen hören Sie ein einzigartiges Klangkolorit. So werden Sie auch ein Lied aus Aleppo hören, Hesens Erinnerung an seine Heimat, ebenso ein Schubertlied – eine Erinnerung an meine Heimat.“

Elisabeth Menke, Sopran
Hesen Kanjo, Qanun

Samstag, 14. September, 18.00 – 19.30 Uhr Ev. Kirche Linz

Eintritt frei, angemessene Spenden erbeten

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